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Burg Schwalenberg

Oberhalb von Schwalenberg liegt auf dem Bergsporn die Burg Schwalenberg. Alte Kupferstiche aus dem 17. Jahrhundert zeigen eine geschlossene Höhenburg auf dem unbewaldeten Berg. Die Burg bestand ursprünglich aus einem Bergfried, zwei steinernen Wohntürmen oder -häusern, einem Torgebäude, dem Brauhaus, dazu - zum Schutz gegen Überfälle - Graben und Mauer. Außerdem waren der Burg eine Vorburg und mehrere Gärten vorgelagert. Im Laufe der Jahrhunderte diente die Burg als Witwensitz und Paragium (erbrechtliche Ausstattung von nachgeborenen Herrschaftskindern). Jahrelange Streitigkeiten zwischen den Inhabern der Samtherrschaft führten zum Verfall der Burg. Teilweise wurden die Gebäude als "Baustoffquelle" genutzt und abgetragen.

Die heutige Burg stammt überwiegend aus den Jahren 1627/28. In der Zeit von 1911 bis 1913 wurde ein Teil des Südflügels und der Treppenturm in Neo-Renaissanceformen erneuert. In der Zeit des zweiten Weltkrieges wurde die Burg als Müttergenesungsheim genutzt, anschließend diente es bis 1962 als evangelisches Kindererholungsheim. In der Folge wurde es zu einem Hotel umgebaut und bis 2009 genutzt.

An schönen Tagen bietet der "Grafenblick" am Westhang unterhalb der Burg einen herrlichen Fernblick über Schwalenberg bis hin zu den Höhenzügen des Teutoburger Waldes und des Eggegebirges.

Weitere Informationen über den Burgberg und andere touristische Attraktionen hat unsere Touristinfo in Schwalenberg für Sie.